Rechnungslegung und Abschlussprüfung




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Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Der Konzernabschluss und der Halbjahresfinanzbericht werden nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Die Informationen der Quartalsmitteilungen werden ebenfalls auf Basis der IFRS erstellt. Der Konzernabschluss enthält ergänzend die nach § 315a Abs. 1 HGB geforderten Angaben. Der Konzernabschluss wird vom Vorstand der Axel Springer SE aufgestellt und durch den Abschlussprüfer geprüft. Das Unternehmen veröffentlicht diesen innerhalb von 90 Tagen, die Quartalsmitteilungen sowie den Halbjahresfinanzbericht innerhalb von 45 Tagen nach Ende des jeweiligen Berichtszeitraums.

Im Anhang des Konzernabschlusses werden die Beziehungen zu Aktionären erläutert, die im Sinne der anwendbaren Rechnungslegungsvorschriften als nahestehende Personen gelten. Gemäß dem Deutschen Corporate Governance Kodex wird mit dem Abschlussprüfer jedes Berichtsjahr erneut vereinbart, dass dieser den Vorsitzenden des Aufsichtsrats bzw. das Audit Committee über eventuelle Ausschluss- oder Befangenheitsgründe, die während der Prüfung auftreten, unverzüglich unterrichtet. Die Vereinbarung schließt ferner ein, dass er über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse unverzüglich Bericht erstattet, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung ergeben. Des Weiteren wird vereinbart, dass der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat informiert bzw. im Prüfungsbericht vermerkt, wenn er im Zuge der Abschlussprüfung Tatsachen feststellt, die eine Unrichtigkeit der von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG abgegebenen Entsprechenserklärung ergeben. Zudem ist ein System zur Überwachung und Genehmigung von Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers durch das Audit Committee etabliert.