Künstlerausgabe 2018: Die WELT des Christopher Wool erscheint am 14. Dezember 2018



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27.06.18

Künstlerausgabe 2018: Die WELT des Christopher Wool erscheint am 14. Dezember 2018

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Gegenwartskünstler Christopher Wool gestaltet neunte WELT-Künstlerausgabe mit 40 bisher unveröffentlichten Werken
Untiteld 2017
© Christopher Wool

Am Freitag, 14. Dezember 2018, liegt die WELT in der Hand von Maler Christopher Wool: Im Rahmen der WELT-Künstlerausgabe 2018 wird er die Blattgestaltung übernehmen und dazu mit der Redaktion im Berliner Newsroom zusammenarbeiten. Ende der 1980er Jahre wurde der US-Amerikaner durch seine „Word Paintings“ bekannt: Weißgrundierte Aluminiumtafeln, die er mit Zitaten und Wortfragmenten wie „Sell the house, sell the car, sell the kids“ in schwarzer Farbe bemalte oder mit Hilfe von Schablonen besprühte. Heute zählt er zu den teuersten Künstlern der Gegenwart – seine Werke werden für mehr als 20 Millionen Dollar das Stück gehandelt.

Ulf Poschardt, Chefredakteur WELT: „Christopher Wool hat mit seinen Word Paintings bewiesen, dass Buchstaben und Wörter in der Malerei Protagonisten sein können. Wenn er die WELT als Künstlerausgabe 2018 gestalten wird, geschieht eine Umkehrung, auf die wir uns sehr freuen: Seine Kunst trifft nun auf das geschriebene Wort auf Zeitungsseiten und wird so eine neue, herausfordernde Spannung zwischen Kunst und dem Medium Zeitung erzeugen.“

Cornelius Tittel, Creative Director der WELT und Chefredakteur des Kunstmagazins BLAU, organisiert die Reihe der WELT-Künstlerausgaben: „Christopher Wool ist der vielleicht geheimnisvollste Superstar der zeitgenössischen Kunst. Gerade weil Wool so zurückgezogen lebt und in seiner Arbeit keinerlei Kompromisse macht, sind wir sehr stolz, dass er der neunte Künstler ist, der im Berliner Newsroom der WELT seine Künstlerausgabe fertigstellen wird. In dieser wird er etwa 40 brandneue, noch nicht veröffentlichte Arbeiten präsentieren und die Zeitung in ein Kunstwerk verwandeln.“

Christopher Wool zählt zu den teuersten Künstlern der Gegenwart
© Mark Peckmezian

Neben großformatigen Lettern machen auch Skulpturen und das Spiel mit Form, Linie und Farbe einen großen Teil von Wools Werken aus. Wichtige Mittel seiner künstlerischen Praxis bilden dabei Verfahren der Wiederholung, der Überlagerung und des anschließenden Entfernens von Bildinhalten. So arbeitet Wool mit Sprühpistole und Lösungsmitteln und kreiert auf diese Weise eine ganz eigene Mal- und Mischtechnik, die sich in die Tradition des abstrakten Expressionismus stellt.

Der 63-Jährige lebt und arbeitet in New York und Marfa, Texas, und ist mit der deutschen Malerin Charline von Heyl verheiratet.

Die WELT-Künstlerausgabe entstand erstmals 2010 in Zusammenarbeit mit dem Maler und Bildhauer Georg Baselitz. Es folgten Künstlerausgaben von und mit Ellsworth Kelly (2011), Gerhard Richter (2012), Neo Rauch (2013), Cindy Sherman (2014), Julian Schnabel (2015), Isa Genzken (2016) und Jeff Koons (2017). 

Pressekontakt Axel Springer SE:
Freya Schulte-Wintrop

Tel: +49 30 2591 77612